Wofür wir uns einsetzen - für SIE!

Wir setzen uns ein gegen Diskriminierung und Mobbing in allen Bereichen des Alltags mit Blick auf die weitreichenden Auswirkungen und Folgen auf Gesellschaft, Führung und Politik. Damit möchten wir auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen und lösungsorientiert vermitteln!

Zeichen gegen Diskriminierung und Mobbing e.V. ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Verein, der unabhängig von Nationalität, Religion oder politischer Überzeugung auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen möchte und Lösungen für Betroffene anbieten kann. Wir sind ein Netzwerk von ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich gegen Diskriminierung und Mobbing aller Art einsetzen. Wir realisieren Veranstaltungen und Kundgebungen um über Diskriminierung und Mobbing aufzuklären und gesellschaftliche Probleme aufzuzeigen. Wir beraten auch Betroffene von Mobbing und versuchen gezielt Hilfemaßnahmen aufzuzeigen um Mut zuzusprechen. Auf diese Weise können wir auch Betroffenen dabei helfen Ihre persönliche Situation zu verbessern und zu lösen. Unter anderem möchten wir Ideen für einen Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – für eine effektive Bekämpfung von Mobbing, einbringen. 

Problem und Ziel

Mobbing ist in Deutschland kein Straftatbestand, jedoch können einzelne Handlungen im Rahmen des Mobbings als Straftat gewertet werden. Obgleich Mobbing noch kein Rechtsbegriff ist, hat der Gesetzgeber in §3 Abs.3 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) mit dem Begriff der „Belästigung“ auch den Begriff „Mobbing“ umschrieben, zumindest sofern die Ursache des Mobbings in der ethnischen Herkunft, in der Rasse, dem Geschlecht, der Weltanschauung oder Religion, einer Behinderung, im Alter oder der sexuellen Identität begründet liegt. Der §3Abs.3 AGG versteht unter einer Belästigung eine Benachteiligung, wenn unerwünschte Verhaltensweisen, die mit einem in §1AGG genannten Grund in Zusammenhang stehen, angewendet werden und ein Umfeld geschaffen wird, das durch Erniedrigung, Einschüchterung, Anfeindung, Entwürdigung oder Beleidigung gekennzeichnet ist.

Problem: Das Phänomen Mobbing wird mit diesen Paragrafen nur unzureichend abgedeckt bzw. eigentlich nicht umfassend thematisiert, da Mobbing in unserem aufgeklärten, freiheitlichen Deutschland meist unabhängig von den in §3Abs.3 erwähnten Gründen stattfindet und andere Ursachen maßgeblich sind. In vielen Fällen ist die Hauptursache von Mobbing auf neuentstandene Konkurrenzsituationen, Neid oder Hass zurückzuführen. Dies sind die tatsächlichen Ursachen von Mobbing. Der zunehmende Wettbewerbsdruck und der Wertewandel der unsere Zeit prägt, begünstigt dieses Phänomen umso mehr.

Eine Ursache des Wertewandels ist, dass die Macht der Gruppe gegen den Einzelnen oder eine Gruppe, so sehr ausgeprägt ist, dass man aus Angst vor der Mehrheit und aus Abhängigkeit von der Angst um die eigene Anerkennung in Kauf nimmt, Werte und Menschen zu unterdrücken. Mobbing ist dabei als eine gefährliche gruppendynamische Entwicklung anzusehen, die auch auf eine Abhängigkeit von Anerkennung von Täterpersönlichkeiten untereinander zurückzuführen ist. Diese gruppendynamischen Phänomene gab es bereits in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Nationalsozialismus funktionierte nur durch gezielte Mobbingstrategien, durch Diskriminierung, Ausgrenzung usw. Es gab keinen öffentlichen Diskurs mehr, keine Meinungsfreiheit und keine Debatten mit unparteiischen Personen. Hetzkampagnen und ein Lächerlich machen, Drohungen bis hin zu Ermordungen und letztendlich zu einer Verdrehung von Tatsachen, einer Täter- Opfer Umkehr um Hass zu erklären und zu rechtfertigen. Als ob Ihnen nicht bewusst gewesen wäre, wie brutal und menschenverachtend so ein Verhalten ist und sie davon überzeugt waren, dass Ihr Verhalten korrekt wäre und andere Ihren Hass verdienten. 

Die Auswirkungen von Mobbing: Werteverfall, Unterdrückung und Ausgrenzung von Minderheiten und besonderen Persönlichkeiten, Unfrieden in der Gesellschaft, Neid und Ellenbogengesellschaft, Mobbingstrategien als Verhandlungstaktik, nationalsozialistisches Gruppenverhalten, Suizide usw. 

Ziel von Gesetzen gegen Mobbing: Menschen schützen, Menschen Hoffnung und eine Perspektive geben, Sinn von Gerechtigkeit vermitteln, Werte bewahren, Führungspersönlichkeiten unterstützen, nationalsozialistische Verhaltensweisen gezielt bekämpfen und aufdecken, Persönlichkeitsorientierte Auswahlverfahren, Meinungsfreiheit stärken, Suizide verhindern usw.

Klare Richtlinien und eine juristisch verankerte Definition sind notwendig, um Gesetze gegen Mobbing zu schaffen und einen ausdrücklichen Schutz gegen Mobbinghandlungen generieren zu können. In Frankreich, Spanien und Schweden gibt es Mobbing-Schutzgesetze, die dazu beitragen können, die Gesellschaft insgesamt auf das Phänomen Mobbing und seine Auswirkungen aufmerksam zu machen, für das Thema Mobbing zu sensibilisieren sowie Benachteiligungen vorzubeugen und zu reduzieren. Damit ließe sich ein nachhaltiger Schutz für Persönlichkeiten erzielen und betroffene Werte könnten bewahrt werden (Vgl. Scheungraber Sonja/Die charismatische Führungspersönlichkeit/Techtum:2019/S. 46-63).

Definition Mobbing

Zitat aus „Die charismatische Führungspersönlichkeit. Strategien für den Erfolg“ 2. Aufl. Tectum Verlag: 2019/S.50 von Sonja Scheungraber: „Mobbing bezeichnet einen psychosozialen Prozess zwischenmenschlicher Interaktion der durch ein wiederholtes Verhaltens- und/oder Handlungsmuster (verbal oder nonverbal) geprägt ist und eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, der Ehre oder der Gesundheit oder anderer ebenso geschützter Rechte einer Persönlichkeit beinhaltet, die zu einer psychischen oder sozialen Destabilisierung führen können. Kennzeichnend ist, dass sich Mobbing meist gegen eine Person richtet, ausgehend von mehreren Personen oder einer Gruppe, die oft von einer/m „Anführer/in“ geleitet wird. Mobbing äußert sich zum Beispiel in Form von Diskriminierung, Ausgrenzung, Abwertung, Demütigung, Verleumdung, Gewaltandrohung, ständige unbegründete Kritik, Verletzung der Würde, Hetze, Angriffe auf die Privatsphäre, Lächerlich machen der Person, Verbreitung von Gerüchten und diverses Schikanieren.

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder eine WhatsApp falls Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind und ggf. selbst durch eine Mitgliedschaft ein Zeichen gegen Diskriminierung und Mobbing setzen möchten. 

Falls Sie selbst Erfahrungen mit Mobbing erlebt haben oder momentan durchleben, melden Sie sich bei uns und geben Sie bitte nicht auf! Es gibt immer eine Lösung und Sie sind nicht allein! Wir helfen Ihnen gerne - wir geben Ihnen Tipps - wir machen Ihnen Mut und Hoffnung!

Bitte geben Sie niemals auf! Sie sind wertvoll und von Gott geliebt, genau so wie Sie sind!

 

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